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10.05.2016 / Das AFV – Interview mit Beat Dünki

Nach zuletzt 7 Spielen ohne Sieg schaffte der FC Othmarsingen dank dem 2:1 über Windisch den ersten Vollerfolg in der laufenden Rückrunde. Damit konnte die Mannschaft von Trainer Beat Dünki neuen Mut im Abstiegskampf tanken und die rote Laterne an Fislisbach abtreten. Dünki, seit 2006 FCO-Präsident und 2007 Coach der 1. Mannschaft, hat sich nach dem kapitalen Sieg den „drei ???“ gestellt.

1. Beat Dünki, hatten Sie schon fast vergessen, wie sich das Gefühl des Sieges anfühlt? Der letzte Sieg datierte vom 24. Oktober 2015 (3:1 in Fislisbach, Anm.d.Red.).
Natürlich, es war eine sehr lange Zeit ohne Erfolgserlebnis. Die guten Resultate habe ich vermisst, das „gut Fussball spielen“ hingegen nicht. Dass es nun endlich mal wieder zum Sieg gereicht hat, ist natürlich höchst erfreulich – nun schauen wir nur noch nach vorne, nicht mehr nach hinten.

2. Wie haben Sie ihre Spieler trotz dieser Negativspirale motiviert, dass es mit einem Sieg wieder klappen wird?
Es war nicht einfach. Erst mal möchte ich betonen, dass wir trotz unserer Baisse nichts verändert haben. Ich versuchte, stets positiv zu bleiben und habe der Mannschaft gesagt, dass alleine sie für die Resultate verantwortlich sei. Diese zählen in der Endabrechnung nun mal, nicht die „Schönspielerei“. Oft fehlte uns auch das Glück, doch wir haben nie aufgegeben und werden es auch bis zum Schluss nicht.

3. Gontenschwil, Gränichen, Brugg, Fislisbach und Kölliken lauten Ihre Gegner in den verbleibenden 5 Runden. Wieviele Punkte benötigt es für den Ligaerhalt?
Auf solche Rechenspiele möchte ich gar nicht erst eingehen. Der nächste Match ist entscheidend, bei dem wir versuchen werden, in Gontenschwil zu punkten. Wir schauen nur auf uns, etwas anderes beeinflussen können wir sowieso nicht. Am Schluss wird der ominöse Strich endgültig gezogen und da gilt es einzig und allein, über diesem platziert zu sein.

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