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Fussball-Cup: 2. Ligist Othmarsingen liess beim 3. Ligisten vom FC Masis nicht anbrennen. «Heiri» traf vier Mal.

Dünkis Spieler haben verstanden: 8:1 im Cup

Das 2:2 im Meisterschaftsspiel in Mellingen hat Beat Dünki auf den Magen geschlagen. Der Othmarsinger Coach hat mit seiner Truppe Klartext geredet Offensichtlich mit Wirkung.

Schon in Mellingen beim letzten Meisterschaftsspiel zeigten die Othmarsinger von Beginn weg ein gutes Spiel. Sie liessen Ball und Gegner laufen und ka- men zu schnellen Toren. Nur stellten sie den Betrieb nach einer schnellen 2:0-Führung praktisch ein. Sehr zum Ärger von Dünki, seinen Spielern hinterher den Marsch blies. Die Standpauke schien genützt tzu haben. Jedenfalls liess die Othmarsingen im Cupspiel beim FC Marsi auf dem Aarauer Schachen nichts anbrennen.

«Ich habe ihnen gesagt, dass wir im Cup wieder mal was reissen wollen», sagte Dünki hinterher seine Ansprache, ohne allerdings auf Details einzugehen. Seine Jungs taten wie verlangt und führten schon nach 28 Minuten mit 3:0. Dabei ist der FC Masis nicht irgendwer. Die mischen im westlichen Aargau die 3. LIga-Gruppe 1 mächtig auf. Erst letzten Sonntag schlugen sie Zofingen auswärts mit 4:3 und halten Anschluss an die Spitzengruppe. «Aber dann kam prompt wieder der Schlendria», beschwerte sich Dünki in der nachträglichen Spielanalyse. Denn nur eine Minute nach dem dritten Othmarsinger Treffer, gelang den Aarauern der Anschlusstreffer. Da habe es halt in der Pause eine klare Ansprache gebraucht», verriet Dünki gegenüber dem «Reussbote». Auch das hat offensichtlich gewirkt «Heiri» Hajrullah Murati traf schnell zum 41 und buchte später noch zweimal. Insgesamt gelangen dem Topskorer vier Mouchen. «Ja», sagte Dünki, «diesmal haben wir nach der Pause nochmals zuglegt. Masi s war keineswegs ein schlechter Gegner. Aber wir haben den Sack grad nach der Pause zugemacht, so dass beim Gegner die Luft hinterher etwas draussen war.»

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